Feuerwehr

Schwarzenbek

1932 wurde von der Feuerwehr in Aussicht genommen eine Motorspritze (Inhalt 800-1000 l Wasser) für Schwarzenbek und Umgebung anzuschaffen. Ein Fond hierzu war bereits eingerichtet und die an die Feuerversicherungsanstalten gestellten Anträge auf Zuschüsse wurden genehmigt. Da Schlauchmaterial genügend vorhanden sein soll, so dürfte diese Motorspritze bei eintretendem Feuer das Wasser auch von entfernt gelegenen Teichen erhalten können, vorausgesetzt, dass solche vorhanden sind. Treffen alle Voraussetzungen bei der Anschaffung einer solchen Motorspritze zu, so könnte evtl. mit der Aufhebung der Brandwehr gerechnet werden.

1932 waren 52 Kameraden Aktive.

Ausrüstung:

  • 1 Motorspritze auf Pferdewagen
  • 15 Löscheimer
  • 4 Hakenleitern
  • 1 Steigturm
  • Mannschaftsfoto um 1930

    Foto von 1933

    1934 wurde die Amtsfeuerwehr mit den Löschzügen Brunstorf, Schwarzenbek, Dassendorf, Grabau und dem Hilfslöschzug Grove unter der Führung von Oberbrandmeister Conrad Tiedemann ins Leben gerufen.

    Aufgrund einer NS-Verfügung wurde 1935 eine Pflichtfeuerwehr eingeführt, wodurch die Freiwillige Feuerwehr, die weiter bestehen blieb, Mitglieder einbüßte.

    Ausrüstung 1942:

  • 2 LLG
  • 2 TS 8
  • 4 Hakenleitern
  • 1 Steigturm
  • Am 4. Mai 1942 bekam die Wehr eine neue Magirus-Spritze, die am 11. Mai durch den Kreiswehrführer abgenommen wurde. Bei einer Übung am 27. Mai und 1.Juni lief die Spritze jeweils eine Stunde, wobei sie sich bewährte.

    Ab dem 1. Februar 1943 mussten durch die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek Nachts Wachposten gestellt werden und zwar von, "Abends 10 - 4 Uhr Morgens". Die Feuerwehr wurde in vier Gruppen eingeteilt und da sie aus 40 Mann bestand, war jede Gruppe 10 Mann stark. Wachlokal war das Gemeindebüro. Eine kriegsmäßige Einsatzübung erfolgte am 27. September 1943. Der Unterkreisführer gab bekannt, dass Schwarzenbek in den Morgenstunden mit Bomben belegt werde und viele Gebäude in Brand gerieten. Sofort wurden die Wehren aus der Umgebung zusammengerufen und jede Wehr vor eine Aufgabe gestellt. Am 14.12.1943 musste die Wehr nach Lübeck in Bereitschaft ausrücken, weil die Lübecker Feuerwehr nach Berlin ausgerückt war.

    Der Neuanfang

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