Feuerwehr

Schwarzenbek

VU Schulung

Samstag, 14.06.2014 11:32 von Tobias Eggers

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14.06.2014

Wenn es auf einer der Bundesstraßen rund um Schwarzenbek oder dem Teilstück der A24, auf dem die Feuerwehrleute mit ausrücken, zu einem schweren Unfall kommt, zählt jede Minute, um das Leben verunglückter Menschen zu retten. „Da können wir nicht lange überlegen, was wir tun könnten, da müssen die nötigen Handgriffe sitzen, jeder muss die Technik beherrschen“, sagt Schwarzenbeks Feuerwehrchef Thorsten Bettin. In enger Absprache mit einem Notarzt führen die Feuerwehrleute die Rettung mit hydraulischen Geräten durch.

Um sich auf außergewöhnliche Lagen verunglückter Fahrzeuge oder neue Technologien in den modernen Autos vorzubereiten, hatte Jan Piossek, Zugführer der Feuerwehr Schwarzenbek, einen ganztägigen Workshop für die Retter und Interessierte aus den Amtswehren organisiert. „Wir trainieren  alle zwei Wochen auf unseren Übungsabenden, aber da können wir nicht so in die Tiefe gehen, als wenn wir uns einen ganzen Tag mit so einem Thema befassen“, sagt er. Und so wurde jede Menge Schrott produziert, neun Autos zerlegten die beteiligten Feuerwehrleute in ihre Einzelteile.

 

Dass Autos nach Unfällen nicht immer nur auf allen vier Rädern stehen, wissen die Feuerwehrleute. Deshalb wurde eine Lage auf der Seite und eine Lage auf dem dach simuliert. „Außerdem haben uns das Autohaus Riemer aus Mölln einen E-Golf und das Autohaus Wischnat aus Fuhlenhagen einen Hybrid-Mitsubishi für die Ausbildung zur Verfügung gestellt“, erklärt Piossek. Denn neue Antriebstechnologien erfordern ein anderes Vorgehen als bei herkömmlichen Modellen. „Es ist toll, dass wir hier mit den Amtswehren mitmachen können, wir werden die Kameraden als Multiplikatoren innerhalb der wehren einsetzen“, sagt Amtswehrführer Wolf-Dieter Abel.

 

„Die Zusammenarbeit mit den Amtswehren ist ja gut, da bietet es sich an, dass wir auch bei der Ausbildung kooperieren und uns nicht nur im Einsatz treffen“, berichtet Piossek. Im kommenden Jahr könnte es eine gemeinsame Fortbildung zum Thema Brandbekämpfung geben. Piossek: „Auch da hat sich durch neue Baumaterialien und neue Techniken viel geändert.“ Die Verantwortlichen der Schwarzenbeker Feuerwehr bilden sich bei Seminaren in ganz Deutschland regelmäßig fort und geben dieses Wissen dann an die Mannschaft weiter.

 

 

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