Feuerwehr

Schwarzenbek

Bericht Atemschutznotfall

Montag, 10.11.2014 11:33 von Tobias Eggers

Während des Atemschutzeinsatzes am Montag, den 10.11.2014 kam es zu einem Atemschutznotfall, durch den ein Atemschutzgeräteträger vorsorglich ins Unfallkrankenhaus Hamburg Boberg gebracht wurde.

Beim Übersteigen von der Drehleiter in das Dachgeschoss der Doppelhaushälfte wurde die Schutzkappe des Lungenautomaten eines der Truppmitglieder leicht beschädigt bzw. teilabgestriffen.

Im unmittelbaren weiteren Verlauf des Innenangriffs, vermutlich am Treppenabgang, drehte sich unbemerkt das Flaschenventil zu.
Er bekam plötzlich keine Luft und vermutete den Fehler aufgrund der Vorgeschichte am Lungenautomaten, deshalb kontrollierte er nicht das Flaschenventil, zumal der Weg nach draußen nicht mehr weit war. Er signalisierte diesen "Notfall" seinem Atemschutztruppmann.
Beide traten den Weg nach draußen an.
Kurz vorm Ausgang lupfte der Truppführer dann die Maske an und inhalierte Brandrauch.

Der Kamerad wurde zur ambulanten Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Er konnte noch am gleichen Tag seine Nachtschicht antreten.

Vor Ort wurde eine erste Kontrolle des Gerätes durchgeführt. Man stellte fest, dass das Ventil geschlossen war.

Das Atemschutzgerät wurde vorschriftsgemäß zur weiteren Überprüfung der Kreisfeuerwehrzentrale übergeben.

Die Überprüfung ergab, dass das Gerät voll funktionsfähig war.
Die eingerissene Schutzkappe wurde dort ersetzt.

Als erste Maßnahme wurden von uns die Anzahl der Atemschutzflaschen die noch über ein Rundes Ventilrad verfügen erfasst und entsprechende Haushaltsmittel eingeworben um diese umgehend durch neue dreieckige Ventilräder zu ersetzen. Der Vorfall wird auch bei uns in der Ausbildung thematisiert werden.

 

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