Feuerwehr

Schwarzenbek

VU Schulung mit ASB und DRK

Montag, 09.03.2015 16:24 von Tobias Eggers

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Einem schlimmen Unfallszenario sahen sich angehende Rettungsassistenten und Notfallsanitäter jetzt auf einem Weg in der Rülau gegenüber: Feuerwehr-Zugführer Jan Piossek und die Ausbilder des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) aus Hamburg sowie des Deutschen-Roten-Kreuzes (DRK) aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg hatten für ihre Auszubildende eine Unfallstelle hergerichtet, um sie an einer realistisch wirkenden Einsatzstelle bei der Versorgung von Opfern beobachten zu können. Die Verletzungen waren fachgerecht geschminkt worden.

Der ASB kam mit jeweils mit drei Auszubildenden besetzten Rettungswagen (RTW) und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und das DRK mit zwei RTW und einem NEF zur Übung. „Die Auszubildenden stecken mitten in der Ausbildung, da war es an der Zeit, ihnen einmal eine solche Übung für den praktischen Einsatz vorzugeben“, sagte Deike Feenders, Ausbilderin des ASB. Schon im vergangenen Jahr hatte der ASB mit den Schwarzenbeker Feuerwehrmännern einen Unfall nachgestellt. Piossek: „Für uns ist das immer eine gute Gelegenheit, die technische Rettung zu üben, zumal wir auch jetzt einige neue Geräte ausprobieren konnten.“ Wie bei der Übung gilt es auch später im Realeinsatz, eng zusammenzuarbeiten.

Einen Opel und einen Daihatsu hatten die Feuerwehrmänner so präpariert, dass es für die Feuerwehr und die angehenden Retter jede Menge Arbeit gab. Erst nach gut einer Stunde war der letzte „Verletzte“ aus dem Daihatsu gerettet und versorgt. Die Ausbilder schauten ihren Azubis dabei ganz genau auf die Finger und spielten immer wieder neue Hinweise zum Krankheitsbild der Betroffenen ein, auf die dann spontan mit der weiteren Behandlung reagiert werden musste. „Die sind alle super drauf“, freute sich Deike Feenders.

Rettungsassistenten und die intensiver ausgebildeten Notfallsanitäter sind in Norddeutschland zurzeit auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. „Gerade die Notfallsanitäter sind sehr begehrte Mitarbeiter“, weiß Deike Feenders.

 

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