Feuerwehr

Schwarzenbek

Tag der offenen Tür

Sonntag, 12.07.2015 22:09 von Jan Piossek

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Ein Verkehrsunfall auf der Lauenburger Straße, eine Fettexplosion am Kleinen Schmiedekamp, brennende Palettenstapel auf dem Hof – rund um die Schwarzenbek Feuerwache war am Sonntag richtig was los. Unter dem Motto „Die Feuerwehr Schwarzenbek zum Anfassen und zum Mitmachen“ hatten die ehrenamtlichen Retter der Stadt zum Tag der offenen Tür eingeladen. „Wir wollten den Bürgern zeigen, wie wir ausgerüstet sind, um ihnen im Notfall helfen zu können, aber auch die Gelegenheit nutzen, neue Mitglieder zu gewinnen“, erklärte Feuerwehrchef Thorsten Bettin. Bis zum Mittag waren für die Feuerwehr, die Jugendfeuerwehr und den Förderverein schon neue Mitglieder gewonnen worden.

Zusammen mit dem Deutschen-Roten-Kreuz und unterstützt von der Elmenhorster Wehr, die die Einsatzbereitschaft übernommen hatte, boten die Feuerwehrmänner ein spektakulären Programm. Selbst Polizeichef Ernst Jenner kam und staunte – hat er doch für gewöhnlich bei einem Unfall andere Dinge zu tun, als zu beobachten, wie Feuerwehr und Rettungsdienst Hand in Hand arbeiten. Die Brandschutzerzieher um Berend Langeloh und Roman Larisch zeigten, wie gefährlich es ist, brennendes Fett in einem Topf mit Wasser löschen zu wollen. Dabei kommt es zu einer gewaltigen Stichflamme. „Eine normale Küche würde sofort in Flammen stehen“, sagte Langeloh. Unter freiem Himmel konnten sich die Flammen der Fettexplosion meterhoch entfalten. Feuerwehrmann Martin Schnakenbek begrüßte unter anderem Kathrin und Lasse Dieckert mit ihren Kindern Tom und Lenn beim Schautag und erklärte ihnen die Funktion der speziellen Schleifkorbtrage. An der 130 Jahre alten Handdruckspritze „Uns Sprütt“ konnten die Gäste selbst erfahren, wie Anno dazumal gelöscht wurde. Die Hamburger Feuerwehr-Historiker zeigten eine Drehleiter.

„Heute sind wir zwar deutlich moderner aufgestellt, aber natürlich ist es noch immer eine ganz schöne Arbeit, einen Brand zu bekämpfen oder technische Hilfe nach Unfällen zu leisten“, berichtete Bettin. „Umso erfreuter sind wir, dass wir heute so vielen Besuchern ihre Feuerwehr vorstellen konnten“, sagte der Wehrführer.

Die knapp 100 Aktiven sind 2015 bereits fast 150 Mal zu Einsätzen im Stadt- und Amtsgebiet ausgerückt. Dabei konnten durch die Feuerwehr bereits 21 Menschen aus Notlagen gerettet werden.

 

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