Feuerwehr

Schwarzenbek

Brandschutzaufklärung bei der Feuerwehr

Mittwoch, 25.11.2015 19:09 von Jan Piossek

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Zu wissen, wie ein Feuerlöscher funktioniert und welche Leistung er hat – das ist für den Notfall wichtig. 20 Schwarzenbeker nutzten jetzt die Chance, auf Einladung des Bürgervereins und der Brandschutzerzieher der Schwarzenbeker Feuerwehr den Umgang mit den Löschgeräten zu trainieren. Erstmals kam dabei auch das für 3500 Euro durch den Förderverein der Feuerwehr beschaffte Übungsgerät zum Einsatz, mit dem sich verschiedene Brandszenarien darstellen lassen. „Wirklich eindrucksvoll, wenn man weiß, wie es geht“, sagte Ute Stimper, die Vorsitzende des Bürgervereins.

 

Feuerwehrchef Thorsten Bettin und die Brandschutzerzieher Roman Larisch und Berend Langeloh hatten den Gästen einiges zum Thema Feuer und dessen Gefahren erzählt. Bettin wies darauf hin, dass es für Schadenfeuer eine grundsätzliche Meldepflicht gibt. Selbst wer einen kleinen Brand bei sich zuhause selbst löscht, sollte diesen melden. Nur dann sei der Versicherungsschutz gewährleistet, so Bettin. „Wenn man schläft, riecht man nichts“, warnte Larisch vor den Gefahren durch Brandrauch in der Nacht. Rauchmelder sind in Schleswig-Holstein längst in allen Wohn- und Schlafräumen Pflicht.

Nach der Theorie ging es zur Praxis auf den Hof der Feuerwache an der Lauenburger Straße. Die Retter führten zunächst vor, was passiert, wenn man versucht, brennendes Fett mit Wasser zu löschen – es kommt zu einer gewaltigen Fettexplosion. Wer wollte, konnte danach unter Anleitung von Larisch und Langeloh eine brennende Puppe mit einer Jacke löschen oder Feuerlöscher einsetzen, um am Übungsgerät einen dargestellten Mülleimerbrand zu löschen. „Wir empfehlen allen, die sich einen Feuerlöscher kaufen wollen, einen Schaumlöscher zu beschaffen“, sagte Bettin. Vorteil: Die richten bei kleinen Bränden weniger Folgeschäden an als Pulverlöscher, deren Löschmittel sich extrem fein verteilt.

 

„Es ist toll, das die Feuerwehr diese Aufklärung für die Bürger unserer Stadt anbietet. Man kann wirklich viel lernen“, bilanzierte Ute Stimper.

 

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