Feuerwehr

Schwarzenbek

Einsatzübung im Klärwerk

Mittwoch, 14.09.2016 19:30 von Jan Piossek

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Wenn im Ernstfall jede Sekunde zählt, dann muss jeder Handgriff sitzen. Grund genug für Schwarzenbeks Feuerwehrchef Thorsten Bettin, eine große Einsatzübung für die gesamte Wehr anzusetzen. „Normalerweise üben wir meistens in kleineren Einheiten, aber manchmal ist es erforderlich, auch die große Lage zu trainieren“, so Bettin.

Montagabend rückten deshalb 50 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen zum Klärwerk in der Bölkau aus. Bettin: „Hier stören wir nicht, außerdem können wir hier verschiedene Szenarien parallel üben.“

Die Trupps, die sich mit Atemschutzgeräten ausrüsteten und einen vermissten Mitarbeiter in einem vernebelten Betriebsgebäude suchen sollten, setzten auch die so genannten „Schlauchpakete“ ein. Die kann man bequem auf der Schulter tragen und vor der Tür zum Objekt mit Wasser füllen. Sie stellen sich dann auf und der Schlauch kann bequem bewegt werden. Die Besatzung der Drehleiter konnte sowohl in der Höhe, von einem Kalksilo herunter, als auch aus der Tiefe, aus einem Becken heraus, zwei Puppen retten. Weil es bereits dunkel wurde, leuchtete die Besatzung des Rüstwagens die Einsatzstelle aus, während die Crew des Gefahrgut-Fahrzeugs das Wetter checkte und Messungen vornahm.

„Alles in allem bin ich zufrieden, aber wir haben auch einige Punkte, an denen wir nachbessern müssen. Aber die zu erkennen ist ja auch der Grund für solche Übungen“, bilanzierte Bettin.

Die ehrenamtlichen Retter der Stadt waren in diesem Jahr bereits mehr als 140 Mal im Einsatz. Bettin: „Da müssen wir uns, aber dafür ist die Feuerwehr ja bekannt, immer schnell besonderen Aufgaben stellen und diese lösen.“ Um die Technik zu verbessern, will die Stadt jetzt ein neues Löschfahrzeug ausschreiben.

 

 

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