Feuerwehr

Schwarzenbek

Planung Rescue Days 2017

Donnerstag, 23.02.2017 18:21 von Jan Piossek

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Für Schwarzenbeks Feuerwehr und die Firma Weber Hydraulik aus Güglingen wird es jetzt ernst: Vom 20. bis 22. Oktober sollen auf dem Gelände an der Buschkoppel die RescueDays laufen – die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung für technische Hilfeleistungen durch die Feuerwehr. Erwartet werden 800 Teilnehmer aus aller Welt. „Die heiße Planungsphase ist jetzt angelaufen. Wir haben viele Partner mit im Boot und werden sicher ein guter Gastgeber“, erklärt Feuerwehrchef Thorsten Bettin.

 

Eine Delegation aus Güglingen war in dieser Woche in Schwarzenbek, um unter anderem vor Ort die Maße des Geländes zu erfassen. „Es ist nicht das größte Gelände, aber es passt“, sagt Reiner Stuber von Weber, der zusammen mit Luciana Wennes-Bromm für die RescueDays verantwortlich ist. Im Gymnasium wird es Fachvorträge und Symposien geben, in den Sporthallen werden sich Aussteller präsentieren und auf dem Freigelände werden in praktischen Übungen 150 Autos sowie mehrere LKW und Busse in ihre Einzelteile zerlegt. Stuber: „Dass wir hier die Sporthallen und die Räume der Schule nutzen können, ist einfach genial.“ Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig hatte die Zusammenarbeit ihrer Wehr mit Weber mit eingefädelt und unterstützt das Projekt.

„Die nötigen Genehmigungen haben wir bereits eingeholt, jetzt warten wir noch ab, ob wir die Kerntangente einbeziehen können“, sagt Bettin. Das wäre für den Sonntag, der als Zuschauertag jede Menge zusätzliche Attraktionen bieten soll, gut. Am Donnerstagabend sollen die internationalen Gäste in der Feuerwache empfangen werden, am Freitag startet dann die praktische Ausbildung. Abends soll es an der Buschkoppel einen gemütlichen Abend geben, unter anderem mit Shantys. Vereinbart hat Weber bereits, dass der Lankener Autohof Ok die benötigten Schrottautos liefert, große Hersteller stellen Nullserienfahrzeuge neuester Technik für die Ausbildungstage zur Verfügung.

 

Von Ende März an werden sich die Teilnehmer für das Spektakel anmelden können. „Logistisch werden die RescueDays eine große Herausforderung. Aber unsere Helfer, die bei den praktischen Übungen unterstützen, profitieren an den Übungsstationen natürlich davon, was den Teilnehmern dort durch die Ausbilder von Weber vermittelt wird“, berichtet Bettin. Die Ausbilder kommen aus Deutschland, den USA, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Slowenien und Frankreich nach Schwarzenbek, um die neuesten Rettungstechniken zu vermitteln. Jederzeit wird eine Löschgruppe einsatzbereit sein, um bei Ernstfällen im Stadtgebiet eingreifen zu können.

 

Damit die 800 Gäste und die pro Tage etwa 80 Helfer vernünftig versorgt werden, unterstützt der Ortsverein des DRK die Feuerwehr. Außerdem sind die Wehren des Amtes sowie aus den anderen Städten im Kreis eingebunden. „Die Zusammenarbeit bisher ist klasse“, sagt Bettin.

 

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