Feuerwehr

Schwarzenbek

Zugübungen im Juli

Freitag, 04.08.2017 20:17 von Jan Piossek

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Gleich zwei anspruchsvollen Übungsszenarien parallel stellten sich Schwarzenbeks Feuerwehrleute während ihres Übungsdienstes. Die beiden Zugführer Jan Piossek und Timo Lehmann übten mit ihren Löschzügen das richtige taktische Vorgehen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem Einfamilienhaus an der Möllner Straße sowie die Technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall an der Bundesstraße 207. Insgesamt waren 40 ehrenamtliche an den Übungen beteiligt.

Piossek ließ seine Mannschaft an der Möllner Straße trainieren. Dort steht ein Wohnhaus leer, die Retter übten in dem verwinkelten Haus bereits mehrfach. „Es ist wichtig, die nötigen Handgriffe immer wieder trainieren zu können, damit im Ernstfall alles sitzt“, berichtete der Zugführer. Die Zugführer sind im Tagesgeschäft oft die Führungsebene bei den laufenden Einsätzen. Kleine Nischen als Abstellräume, Holzböden, durch die der Theaternebel aufstieg – ungewöhnliche Bedingungen für die Atemschutzträger. Die Suche nach einem versteckten Dummy stand ebenso auf dem Übungsplan wie das taktische  belüften des Hauses und das Handling des Schlauches.

Lehmann stellte einen Unfall aus dem Juni bei Geesthacht nach. „Dabei musste eine verunglückte Autofahrerin mit der Drehleiter gerettet werden, weil sie mit ihrem Kleinwagen eine Böschung herunter abgestürzt war“, so Lehmann. Er verschärfte die Lage noch und ließ sämtliches Rettungsgerät ebenfalls per Drehleiter an der B 207 in Höhe Rülau die Böschung herunter bringen. „Das ist schon eine besondere Herausforderung, die uns an einigen Straßen erwarten kann“, so Lehmann.

Zwei Stunden lang waren die Retter im Übungseinsatz, anschließend wurden Nachbesprechungen durchgeführt und einige Ansätze für Verbesserungen thematisiert. „Wir treffen uns alle 14 Tage zu Übungsdienstes. Meistens nur als Gruppe, um Details der Fahrzeugbeladung zu trainieren, aber eben auch regelmäßig als Löschzug oder gesamte Wehr, um entsprechend umfangreichere Szenarien abarbeiten zu können“, erklärte Feuerwehrchef Thorsten Bettin.

 

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