Feuerwehr

Schwarzenbek

Rescue Days: Heiße Phase hat begonnen

Dienstag, 05.09.2017 22:20 von Jan Piossek

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Langsam wird es ernst: Die Schwarzenbeker Feuerwehr ist unter Hochdruck dabei, die RescueDays, die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung im Bereich der technischen Hilfeleistung,  wie sie etwa nach Verkehrsunfällen nötig ist, vorzubereiten. „Vom 20. bis 22. Oktober erwarten wir 800 Teilnehmer aus aller Welt, 100 internationale Ausbilder und mehr als 1000 Besucher zu den RescueDays“, erklärt Feuerwehrchef Thorsten Bettin.

Seine Mannschaft wird durch Feuerwehrleute aus den Amtsgemeinden und den lauenburgischen Städten bei der Organisation und Ausrichtung unterstützt. Bettin: „Wir führen die RescueDays zusammen mit der Firma Weber durch, die die hydraulischen Rettungsgeräte herstellt und weltweit vertreibt. Es ist das intensivste Training, das Feuerwehrleuten geboten wird.“ Deshalb sind alle Plätze an den unterschiedlichen Seminaren auch längst in Rekordzeit ausgebucht gewesen.

Auf dem Gelände an der Buschkoppel werden die Teilnehmer 120 Schrottautos, 30 Nullserienfahrzeuge aus aktueller Produktion und mehrere Laster und Busse nutzen können. „Manchmal tränen einem da schon die Augen, wenn man einen Neuwagen von Mercedes, VW oder Audi für 100.000 Euro zerschneidet. Aber die Wagen sind einerseits für unsere Ausbildung gedacht, andererseits bekommen die Hersteller so auch Rückmeldungen, wie man die Kunden notfalls aus den Wagen retten kann“, sagt Bettin. Und für die Feuerwehr ist es eine seltene Chance, statt nur an Schrottautos zu trainieren.

„Damit während der RescueDays alles reibungslos läuft, sind wir in verschiedenen Stäben bereits seit einem Jahr mit der Organisation befasst“, sagt Bettin. Personal für 24 parallel laufende Übungsstationen muss eingeteilt werden, die Versorgung der Teilnehmer geklärt werden, ein Abendprogramm wurde erstellt. „Der Abend dient dem  Austausch der Teilnehmer und Ausbilder. Das ist immer sehr interessant, weil aus aller Herren Ländern Kameraden erwartet werden“, sagt Bettin. Typisch norddeutsch wird der Shantychor „Die Kielschweine“ für eine Einlage sorgen. Bettin: „Für uns sind die RescueDays eine tolle Möglichkeit, auch unsere eigenen Einsatzkräfte intensiv fortzubilden. Sie nehmen als Helfer an den Übungsstationen all das Wissen mit auf, für das die offiziellen Teilnehmer zahlen.

 

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