Feuerwehr

Schwarzenbek

Jahresrückblick 2012

Dienstag, 01.01.2013 00:00 von Feuerwehr Schwarzenbek

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Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Schwarzenbek werden zu immer mehr Einsätzen in der Stadt und in der Region gerufen. "Nachdem wir schon 2011 einen Anstieg um zehn Prozent auf 159 Einsätze verzeichneten, kletterte die Zahl 2012 auf 170 Einsätze", sagt Feuerwehrchef Martin Schröder.

Unter anderem unterstützten die Retter beim Großbrand eines Fachwerkhauses an der Elbstraße in Lauenburg, beim Brand der "Grander Mühle" in Kuddewörde, bei Löscharbeiten auf einem Recyclinghof in Grambek und beim Brand eines Wohnhauses in Gülzow. "Der wohl spektakulärste Einsatz im Stadtgebiet war das Feuer in einer Tiefgarage an der Schmiedestraße am Nachmittag des 14. Februar", erinnert sich Schröder. Dort hatten Unbekannte Sperrmüll angezündet. Die enorme Rauchwolke legte Teile der Innenstadt lahm. Die Kreissparkasse musste mitsamt der Telefonfiliale evakuiert werden, mehrere Menschen wurden aus verqualmten Wohnungen und Praxen gerettet. Bereits kurz vorher hatte in einer Tiefgarage an der Berliner Straße Sperrmüll gebrannt.

"Bei unseren Einsätzen konnten wir insgesamt 44 Menschen aus Notlagen retten", berichtet der Feuerwehrchef. Zwei davon sogar in Bayern - bei der Überführung eines im Berchtesgadener Land gekauften Tanklöschfahrzeugs. Dort waren die Schwarzenbeker Retter bei zwei Unfällen zufällig Ersthelfer. Die Einsätze im Jahr 2012 gliedern sich in 52 Löscheinsätze und 71 technische Hilfeleistungen, etwa nach dem Unfall eines Schweinetransporters auf dem Zubringer Nord am 19. Juli. Außerdem gab es 28 Fehlalarme, meistens durch irrtümlich ausgelöste Brandmeldeanlagen oder wegen technischer Defekte piepender Rauchmelder.

Um sich auf alle denkbaren Einsatzszenarien vorzubereiten, treffen sich die knapp 100 Schwarzenbeker Feuerwehrleute alle zwei Wochen montags zum Übungsdienst. "Das ist zwar ein hoher zeitlicher Aufwand, aber nicht zuletzt durch unsere ständigen Trainings und Fortbildungen konnten wir bisher alle uns gestellten Aufgaben gut meistern", sagt Schröder.

 

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