Feuerwehr

Schwarzenbek

LZG (FEU X 00)

Samstag, 06.08.2016 09:58

Einsatzort: Söllerstraße , 21481 Lauenburg
Schleife: 4 - Einsatz Klein 1, E - Erkunder
  Fahrzeuge: KdoW, MZF, TLF 16/25, ReakErkTrKw, P 250

Gut 13 Jahre ist es her, dass ein Großbrand beim Lauenburger Chemiewerk Worlée an der Söllerstraße den Himmel über der Stadt verdunkelt hatte. Auch 2006 hatte es in dem Unternehmen gebrannt. Immer wieder trainiert deshalb die Feuerwehr in dem der Störfall-Verordnung unterliegenden Betrieb den Ernstfall, um auf mögliche Brände vorbereitet zu sein. Wie wichtig das ist, zeigte sich auch am Sonnabend wieder bei einer Übung. Öffentliche Hydranten waren zugewachsen. Wasser konnten erst mit Verzögerung abgezapft werden.

 

„Bei einer früheren Übung hatten wir bereits Defizite bei der Löschwassermenge festgestellt, deshalb wurde jetzt auch ein Brunnen reaktiviert“, berichtet Feuerwehrchef Lars Heuer. Diesmal reichte das Wasser aus.

Der Stellvertreter von Heuer, Dennis Lühr, hatte die Übung gemeinsam mit Vertretern der Firma Worlée ausgearbeitet. Angenommen wurde eine Verpuffung und der Austritt einer unbekannten Flüssigkeit.

 

Neben Feuerwehrleuten aus Lauenburg , Schnakenbek und Lanze zum Löschen kam auch der Löschzug Gefahrgut mit seinen Experten – unter anderem aus Schwarzenbek und Mölln – zum Einsatz. Lühr: „Als in der ersten Phase alles lief, habe ich eine zweite Phase eröffnet, um die Reaktion darauf zu testen.“

 

Nach dem Ende der Übung der etwa 80 Feuerwehrleute zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden. Heuer: „Im Ernstfall könnten wir ja auch noch Unterstützung nachalarmieren.“ So waren 2003 insgesamt 350 Kräfte im Einsatz.

 

 

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