Feuerwehr

Schwarzenbek

Gebäudebrand

Montag, 15.05.2017 02:08

Einsatzort: Hamburger Straße , 21493 Schwarzenbek
Schleife: 1 - Einsatz Groß, 3 - Einsatz Mittel 2
  Fahrzeuge: KdoW, MZF, MTW, TLF 8/18, TLF 16/25, DL(A)K23/12, HLF 20/16, LF 20/16, RW 2, GW-N, ReakErkTrKw

Im Schwarzenbeker Stadtzentrum an der Hamburger Straße hat in der Nacht zum Montag ein Großbrand gewütet. 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort, zeitweise setzten die Feuerwehrleute sieben Strahlrohre zur Brandbekämpfung ein. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

Um 2.08 Uhr hatte die Leitstelle den ersten Alarm ausgelöst: „Wohnungsbrand, Menschenleben in Gefahr“ lautete das Stichwort. „Als wir kurz darauf am Einsatzort waren, hieß es, die Bewohner seien bereits in Sicherheit, so dass wir uns auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten. Von vorne war gar nicht viel zu sehen, aber hinten schlugen die Flammen schon meterhoch aus den Fenstern im Erdgeschoss“, berichtete Feuerwehrchef Thorsten Bettin. Hier wurde der Löschangriff gestartet.

Bei dem Objekt handelt es sich um das Gebäude, in dem früher das chinesische Restaurant „Jade“ war und das mittlerweile für Wohnzwecke genutzt wird. Rechts grenzt der Neubau mit einer Gärtnerei an, links ein Altbau. Bettin: „Die beiden alten Gebäude sind mehrfach umgebaut und verwinkelt, was uns die Sache schwer gemacht hat.“ So schlugen die Flammen vom Erdgeschoss rauf ins Dachgeschoss, erfassten dort den Dachstuhl und breiteten sich unter der Dacheindeckung aus. Dichter Rauch zeugte von einer starken Intensität des Feuers.

Bettin forderte schließlich Verstärkung an, aus Kollow Atemschutzträger und aus Geesthacht eine zweite Drehleiter für die Vorderseite des Gebäudes, weil die Schwarzenbeker Drehleiter auf der Rückseite eingesetzt war. „Wir wollten unbedingt einen Schaden am Neubau der Gärtnerei verhindern“, so Bettin. Das gelang den Rettern. Die Bundesstraße 207 war aufgrund der bis in die Morgenstunden dauernden Löscharbeiten voll gesperrt.

Ein Hamburger Unternehmen plant auf dem Grundstück einen Neubau mit elf Eigentumswohnungen, der Abriss hätte eigentlich schon begonnen werden sollen.

„Wir mussten 30 Sätze unserer Schutzkleidung und mehrere Atemschutzgeräte außer Dienst nehmen, weil das Dach mit Asbest belastet ist und die Sachen durch Brandgase belastet sind“, erklärte Bettin. Unklar war zunächst, ob die Schutzkleidung der direkt auf dem Dachstuhl und im Innenangriff arbeitenden Atemschutzträger gereinigt werden kann. Wenn nicht, muss Ersatz beschafft werden – etwa 1000 Euro pro Garnitur.

 

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