Feuerwehr

Schwarzenbek

Unwetter Klein

Mittwoch, 22.05.2013 11:45

Einsatzort: Hamburger Straße , 21493 Schwarzenbek
Schleife: -
  Fahrzeuge: TLF 8/18

Der seit Dienstag anhaltende Dauerregen hat am Mittwoch zu Problemen in Schwarzenbek geführt. Die Wassermassen konnten nicht mehr geordnet abgeleitet werden. Unter anderem an der Waldstraße und am Forstmeisterweg liefen Keller voll Wasser. Die Freiwillige Feuerwehr musste anrücken und Hilfe leisten.

"Der erste Notruf ereichte uns gegen 8.30 Uhr aus der Waldstraße. Da fängt es traditionell immer an, wenn wir Einsätze wegen starker Regenfälle haben", sagt Feuerwehrchef Martin Schröder. In einem Einfamilienhaus standen der Keller und eine Garage unter Wasser. Die Feuerwehrleute setzten eine Pumpe und einen Wassersauger ein, um das Wasser wieder nach draußen zu befördern. Am Forstmeisterweg war die Situation ähnlich. Hier waren mehrere Keller und Garagen betroffen. Schröder: "Das Problem ist, dass bei starken Regenfällen die Entwässerung aufgrund eines Rückstaus in der Kanalisation nicht vernünftig funktioniert. Das Thema beschäftigt uns seit Jahren."

Bestes Beispiel war das Regenrückhaltebecken an der Kollower Straße, Ecke Gülzower Straße. Schon gegen 8 Uhr trat der sonst sehr seichte Teich großflächig über die Ufer. Der verrohrte unterirdische Ablauf in Richtung Grillengrund schaffte es einfach nicht, die Wassermassen aufzunehmen. Deshalb kam es zu einem Stau, der Wasserpegel stieg und überschwemmte die Straßen in der Umgebung. Mitarbeiter des Bauhofes stellten zunächst Warnschilder auf und wiesen auf Tempo 30 hin, sogar eine Sperrung der Straßen stand zur Diskussion.

In den vergangenen Jahren war es hier und an anderen Stellen im Stadtgebiet immer wieder zu solchen Schwierigkeiten gekommen. Der Dauerregen hielt schon seit Dienstagmittag ununterbrochen an. Die Unwetterzentrale hatte vor bis zu 60 Liter Regen je Quadratmeter gewarnt. "Das ist mehr als eine halbe Badewanne voll auf eine kleine Fläche", erklärt Schröder. Die Böden sind so feucht, dass sie gar kein Wasser mehr aufnehmen können, so dass es in den Senken zu Seebildungen kommt.

 

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