Feuerwehr

Schwarzenbek

Brennt Isolierung

Donnerstag, 20.12.2012 18:40

Einsatzort: Bahnhofsallee , 23909 Ratzeburg
Schleife: 3 - Einsatz Mittel 2
  Fahrzeuge: MZF, TLF 16/25, P 250

Am frühen Donnerstagabend gegen 17:45 Uhr kam es auf dem Gelände der Firma ATR Landhandel in der Bahnhofsallee zu einem Schwelbrand in der Wärmeisolierung an einem Tankbehälter. In dem im Keller stehenden 10.000 Liter fassenden Tank befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers zirka 3.000 Liter Sojaöl.

Nachdem wir ausreichend Löschpulver zur Verfügung hatten, haben zwei Atemschutztrupps damit begonnen die äußere Tankverkleidung zu entfernen, um so die dahinter befindliche glimmende Isolierungsschicht abzulöschen , sagte Einsatzleiter Michael Dawert.  Weil der Schwelbrand schnell lokalisiert und bekämpft werden konnte, wurde der parallel mit uns alarmierte Löschzug Gefahrgut (LZ-G) sowie die Technische Einsatzleitung des Kreisfeuerwehrverbandes nicht mehr benötig , so Michael Dawert weiter.

Durch den Ratzeburger Pulverlöschanhänger hatten die Einsatzkräfte 250 kg Löschpulver vor Ort.  Um weitere Reserven zu schaffen, wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek mit einem zweiten Pulveranhänger und der selben Menge Löschpulver sowie die Berufsfeuerwehr Lübeck mit einem Abrollbehälter Sonderlöschmittel nachalarmiert , so der stellvertretende Kreiswehrführer Torsten Möller.

Aufgrund der Rauchentwicklung konnte im Keller nur unter schweren Atemschutz gearbeitet werden.  Aus diesem Grund haben wir zusätzliche Atemschutzgeräteträger von den umliegenden Wehren aus Harmsdorf, Giesensdorf, Kulpin und Mölln angefordert , berichtet Dawert. Um die glimmende Wärmeisolierung endgültig ablöschen zu können, musste diese zunächst komplett in Handarbeit entfernt werden und in Schuttwannen nach draußen gebracht werden. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte vier Stunden lang eingesetzt.  Die Zusammenarbeit mit der technischen Betriebsleitung der Firma ATR sowie mit der Integrierten Regionalleitstelle hat aufgrund bereits mehrfach durchgeführter Übungen sehr gut funktioniert , sagte Einsatzleiter Michael Dawert.

Die Kreisrufbereitschaft des Kreisfeuerwehrverbandes kümmerte sich um den tausch von leeren Atemsluftflaschen und gebrauchter Schläuche. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Ein Gebäudeschaden konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren verhindert werden.  Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die am Tank entstandene Schadenshöhe beläuft sich auf zirka 20.000 Euro , berichtet Polizeipressesprecherin Sonja Kurz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache noch am Abend aufgenommen.

Text: Christian Nimtz

 

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