Jahresbilanz 2009
 
 

 

145 Mal mussten die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek im vergangenen Jahr ausrücken. Dabei retteten sie 34 Menschen aus Notlagen. 46 Mal wurden Brände gelöscht, 57 Mal technische Hilfe, etwa nach Verkehrsunfällen, geleistet.

„Wir hatten gut zu tun, blieben aber im Stadtgebiet von größeren Einsätzen verschont“, bilanziert Wehrführer Martin Schröder. Mehrfach wurde außerhalb des Stadtgebietes andere Wehren unterstützt, etwa die Feuerwehr Büchen beim Großbrand einer Zimmerei. Schröder: „Wir pflegen eine intensive Zusammenarbeit mit den Wehren in der Umgebung. Da haben sich gemeinsame Übungen bei Einsätzen schon ausgezahlt.“

„Dank unserer intensiven Ausbildung konnten wir alle an uns gestellten Aufgaben im vergangenen Jahr professionell meistern. Es gibt wohl auch keine Situation, in der die Feuerwehr zu Hilfe gerufen wird, und wir keine Lösung hätten“, sagt der Wehrführer.

Bei ihrer Mitgliederversammlung am 29. Januar (Beginn: 19 Uhr, Feuerwache Lauenburger Straße 46) müssen die ehrenamtlichen Retter der Stadt einen Wahlmarathon absolvieren. Schröder steht zur Wiederwahl, sein Stellvertreter Berend Langeloh kandidiert nicht wieder. Auch Gruppenführer und weitere Posten müssen durch die Mannschaft gewählt werden.

„Mir fehlt einfach die Zeit, das Amt des stellvertretenden Wehrführers vernünftig auszuüben“, erklärt Langeloh. Er bewirtschaftet einen Bauernhof in der Rülau, hat im Zuge der Expansion neue Felder nur weit außerhalb der Stadt bekommen. „Ich bleibe aber in der Wehr aktiv und werde so weit es geht an den Einsätzen teilnehmen. Feuerwehr ist ein großer Teil meines Lebens“, sagt Langeloh. Vor allem schwere Verkehrsunfälle, etwa auf der A 24, sind ihm aus den letzten Jahren als dramatisch in Erinnerung geblieben. „In der Stadt selbst hat die Zahl großer Einsätze in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen“, sagt Langeloh, der bei Alarmen oft als Einsatzleiter fungierte.

Personell ist die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek mit mittlerweile mehr als 80 Aktiven gut aufgestellt. Und auch bei der Technik gibt es bisher kaum Kompromisse für die Retter. Wer sich für den Dienst in der Feuerwehr interessiert, kann alle 14 Tage montags (das nächste Mal am 18. Januar) um 19.30 Uhr zum Übungsabend in die Feuerwache kommen.