145 Mal mussten die Männer der
Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek im vergangenen Jahr ausrücken.
Dabei retteten sie 34 Menschen aus Notlagen. 46 Mal wurden Brände
gelöscht, 57 Mal technische Hilfe, etwa nach Verkehrsunfällen,
geleistet.
„Wir hatten gut zu tun, blieben
aber im Stadtgebiet von größeren Einsätzen verschont“,
bilanziert Wehrführer Martin Schröder. Mehrfach wurde
außerhalb des Stadtgebietes andere Wehren unterstützt,
etwa die Feuerwehr Büchen beim Großbrand einer Zimmerei.
Schröder: „Wir pflegen eine intensive Zusammenarbeit
mit den Wehren in der Umgebung. Da haben sich gemeinsame Übungen
bei Einsätzen schon ausgezahlt.“
„Dank unserer intensiven Ausbildung
konnten wir alle an uns gestellten Aufgaben im vergangenen Jahr
professionell meistern. Es gibt wohl auch keine Situation, in
der die Feuerwehr zu Hilfe gerufen wird, und wir keine Lösung
hätten“, sagt der Wehrführer.
Bei ihrer Mitgliederversammlung am
29. Januar (Beginn: 19 Uhr, Feuerwache Lauenburger Straße
46) müssen die ehrenamtlichen Retter der Stadt einen Wahlmarathon
absolvieren. Schröder steht zur Wiederwahl, sein Stellvertreter
Berend Langeloh kandidiert nicht wieder. Auch Gruppenführer
und weitere Posten müssen durch die Mannschaft gewählt
werden.

„Mir fehlt einfach die Zeit,
das Amt des stellvertretenden Wehrführers vernünftig
auszuüben“, erklärt Langeloh. Er bewirtschaftet
einen Bauernhof in der Rülau, hat im Zuge der Expansion neue
Felder nur weit außerhalb der Stadt bekommen. „Ich
bleibe aber in der Wehr aktiv und werde so weit es geht an den
Einsätzen teilnehmen. Feuerwehr ist ein großer Teil
meines Lebens“, sagt Langeloh. Vor allem schwere Verkehrsunfälle,
etwa auf der A 24, sind ihm aus den letzten Jahren als dramatisch
in Erinnerung geblieben. „In der Stadt selbst hat die Zahl
großer Einsätze in den vergangenen Jahren deutlich
abgenommen“, sagt Langeloh, der bei Alarmen oft als Einsatzleiter
fungierte.
Personell ist die Freiwillige Feuerwehr
Schwarzenbek mit mittlerweile mehr als 80 Aktiven gut aufgestellt.
Und auch bei der Technik gibt es bisher kaum Kompromisse für
die Retter. Wer sich für den Dienst in der Feuerwehr interessiert,
kann alle 14 Tage montags (das nächste Mal am 18. Januar)
um 19.30 Uhr zum Übungsabend in die Feuerwache kommen.
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