Feuerwehr
Schwarzenbek

Die Drohnengruppe wurde im Jahr 2018 gegründet und zunächst mit einer "YUNEEC H520" ausgestattet. Nach einer intensiven Ausbildungsphase, die sowohl theoretische Schulungen als auch praktische Flugübungen umfasste, wurde die Drohnengruppe im Januar 2020 offiziell einsatzbereit gemeldet.

Seitdem unterstützt sie die Einsatzleitung bei unterschiedlichsten Schadenslagen mit moderner luftgestützter Aufklärung. Die Drohne ist dabei ein taktisches Einsatzmittel und dient der schnellen, sicheren und strukturierten Lageerkundung aus der Luft.

Die zunächst eingesetzte "YUNEEC H520" wurde im Dezember 2025 durch eine "DJI Matrice 4TD" ersetzt.

Mit dieser modernen Drohne verfügt die Feuerwehr Schwarzenbek über ein leistungsfähiges System zur visuellen und thermischen Einsatzunterstützung.

Die "DJI Matrice 4TD" ist mit folgender Sensorik ausgestattet:

  • einer Weitwinkelkamera,
  • einer mittleren Telekamera,
  • einer Telekamera,
  • einer Wärmebildkamera
  • sowie einem Laser-Entfernungsmesser mit einer Reichweite von bis zu 1.800 Metern

Die Bildübertragung erfolgt in Echtzeit auf die Fernsteuerung und zusätzlich per HDMI auf einen externen Monitor. Dies ermöglicht einen direkten Einbezug der Einsatzleitung in die Auswertung der Luftbilder. Die Drohne ist spritzwassergeschützt, windstabil und dank Wechselakkus auch für längere Einsätze geeignet.

Die Taktische Drohneneinheit unterstützt insbesondere bei der Lagefeststellung und Lageerkundung, der Lagedarstellung und Dokumentation, der Detektion von Wärmequellen und Glutnestern, bei Personensuchen mittels Wärmebildtechnik sowie bei der Suche und Ortung von Tieren. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Unterstützung bei größeren Einsatzlagen und Flächenlagen. Gerade bei Personensuchen ermöglicht die Kombination aus strukturierter Suchmethodik und moderner Sensortechnik eine schnelle und effiziente Unterstützung der eingesetzten Bodentrupps.

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Bei Einsätzen rückt die taktische Drohneneinheit mit mindestens vier speziell ausgebildeten Einsatzkräften aus:

  • einer Führungskraft (mindestens Truppführer Qualifikation),
  • einem Fernpiloten mit Fernpilotenlizenz,
  • einem Luftraumbeobachter,
  • sowie einem Maschinisten, welcher zusätzlich die Führungskraft unterstützt.

Je nach Einsatzlage kann die Besatzung erweitert werden.

An der Einsatzstelle ist die Einheit durch graue Funktionswesten eindeutig gekennzeichnet. Die Taktische Drohneneinheit arbeitet im Auftrag der jeweiligen Einsatzleitung und versteht sich als unterstützendes Führungsmittel, nicht als eigenständige taktische Einheit.

Geleitet wird die Taktische Drohneneinheit durch Axel Rose, Bjarne Ohms und Peter Schönberg. Sie sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Taktische Drohneneinheit und koordinieren die Ausbildung sowie den Einsatz der Drohne

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